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Grillen im Winter: Was wirklich zu beachten ist

Wintergrillen ist kein Trend, sondern für viele Gartenbesitzer längst Alltag. Wer einmal im Dezember am Rost gestanden hat, während der Rauch in der Kälte aufsteigt und die Gäste rund um den Grill besonders nah zusammenrücken, will das nicht mehr missen.

Dennoch stellt die kalte Jahreszeit andere Anforderungen als ein Sommernachmittag. Wer sie kennt, ist besser vorbereitet und grillt sicherer, effizienter und mit mehr Freude.

Was Kälte mit dem Grill macht

Beim Wintergrillen spielt vor allem die Physik eine Rolle: Je kälter die Luft ist, desto mehr Wärme gibt der Grill durch Abstrahlung und Konvektion an seine Umgebung ab. Das macht sich vor allem bei drei Dingen bemerkbar, die Sie am besten von Anfang an mit einplanen.

Aufheizzeit: Im Sommer ist der Grill nach etwa zehn Minuten bereit, bei Minusgraden kann es gut doppelt so lange dauern. Zünden Sie ihn deshalb ruhig etwas früher an und lassen Sie den Deckel möglichst lange geschlossen, damit die Hitze im Grill bleibt.

Garzeit: Als Faustregel können Sie mit rund 25 Prozent mehr Zeit rechnen als gewohnt. Ein Grillthermometer ist dabei eine große Hilfe, denn so behalten Sie die Kerntemperatur im Blick, ohne ständig den Deckel öffnen zu müssen.

Brennstoff: Ob Holzkohle, Briketts oder Gas: Bei Kälte brauchen Sie meist mehr davon, um die Temperatur zu halten. Mit einem großzügigen Vorrat müssen Sie den gemütlichen Grillabend nicht früher beenden als geplant.

Gasgrill im Winter: Propan, nicht Butan

Wer im Winter mit Gas grillt, muss eine chemische Tatsache kennen: Butan und Propan verhalten sich bei Kälte grundlegend unterschiedlich.

Butan hat einen Siedepunkt nahe null Grad Celsius. Fällt die Temperatur darunter, verdampft das Flüssiggas in der Flasche kaum noch - der Druck bricht ein und der Brenner bekommt nicht mehr genug Gas. Kleinkartuschen auf Butanbasis sind für den Winterbetrieb daher nicht geeignet.

Propangas verdampft bis hinunter zu rund minus 42 Grad Celsius zuverlässig und ist damit die richtige Wahl für die kalte Jahreszeit. Wer eine Gasgrillflasche im Haushalt hat, sollte auf dem Etikett prüfen, ob es sich um reines Propan oder ein Mischgas handelt - viele Standardflaschen enthalten Butangas-Anteile, die im Winter zum Problem werden.

Holzkohle und Briketts: Trockenheit entscheidet

Beim Holzkohlegrill ist die Lagerung des Brennmaterials das A und O im Winter. Feuchte Kohle lässt sich kaum anzünden, qualmt übermäßig und bringt die Temperatur nicht auf Niveau. Holzkohle und Briketts sollten trocken gelagert werden, in einem verschlossenen Behälter oder einem trockenen Raum. Für das eigentliche Grillen empfehlen sich Briketts gegenüber reiner Holzkohle: Sie verbrennen gleichmäßiger, halten die Temperatur länger und sind in der Kälte stabiler als schnell abbrennende Grillkohle.

Feuchtigkeit und Grillpflege

Neben dem Frost setzt im Winter vor allem die Feuchtigkeit dem Grill zu. Regen, Schnee und Tauwasser fördern Rost und können auf Dauer Dichtungen und Lack angreifen. Lassen Sie den Grill nach dem Grillen deshalb vollständig abkühlen und trocknen Sie ihn gründlich ab, bevor Sie die Abdeckhaube aufsetzen. Sonst bleibt die Feuchtigkeit darunter eingeschlossen. Reinigen Sie außerdem Rost und Fettauffangschale regelmäßig. Erstarrte Fettreste sorgen beim nächsten Anheizen sonst schnell für starken Rauch oder einen Fettbrand.

Was kein improvisierter Wetterschutz löst

Je ungemütlicher das Wetter, desto größer die Versuchung, den Grill einfach in die Garage zu stellen, unter ein Gartenzelt zu schieben oder unter der Markise zu betreiben. Das ist fast immer eine schlechte Idee und kann im Ernstfall lebensgefährlich sein. Kohlenmonoxid entsteht bei jeder Verbrennung von Holzkohle, Holz oder Gas. Es ist farb- und geruchlos und sammelt sich in schlecht belüfteten Räumen, Garagen oder geschlossenen Zelten, ohne dass man es bemerkt. Auch Pavillons oder Markisen bieten zwar Regenschutz, aber keinen ausreichenden Rauchabzug. Funkenflug, Rauch unter niedrigen Planen und fehlende Abstände zu brennbarem Material machen das Grillen im Winter zusätzlich riskant. Wer auch bei Kälte entspannt grillen möchte, braucht deshalb eine Lösung, die von Anfang an für diesen Zweck gebaut wurde.

Die Grillkota: So wird Wintergrillen zum Vergnügen

In Finnland, wo der Winter lang ist und die Tage kurz sind, hat das gemeinsame Feuer eine lange Tradition. Aus dieser Tradition ist die Grillkota entstanden. In ihrer Mitte brennt ein fest eingebauter Grill, um den sich gemütliche Sitzbänke ziehen. Über dem Feuer leitet ein Rauchabzug Rauch und Abgase sicher durch das Dach, und Lüftungsöffnungen sorgen für frische Luft. Das Schönste daran ist aber das Miteinander. Statt dass einer allein am Grill friert, während die anderen drinnen warten, sitzen alle gemeinsam rund um das knisternde Feuer. Niemand muss in der Kälte stehen und keiner verpasst die netten Gespräche. Weil Wind und Wetter draußen bleiben, brennt auch die Glut gleichmäßiger, und längere Aufheizzeiten oder ein höherer Brennstoffverbrauch spielen kaum noch eine Rolle. So bleibt der Grill nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr über der Ort, an dem Familie und Freunde zusammenkommen.

Ihre Grillkota von Scandinavic Wood Art

Bei Scandinavic Wood Art finden Sie Grillkotas, die für den ganzjährigen Einsatz gebaut sind – mit Qualitätsholz, professionellem Rauchabzug und einer Konstruktion, die auf mehr als 20 Jahren Erfahrung im Bereich skandinavischer Holzgebäude basiert. Über 10.000 gelieferte Kundenmodelle sprechen für sich.

Neben klassischen Grillkotas bieten wir auch Kombimodelle, bei denen Grillkota und Sauna unter einem Dach vereint sind – für alle, die ihren Garten zu einem echten Wohlfühlort machen möchten, der in jeder Jahreszeit genutzt wird.

Schauen Sie sich unsere Grillkotas und Grillpavillons in Ruhe an. Und wenn Sie Fragen haben, welches Modell zu Ihrem Garten, Ihrer Gästezahl oder Ihrem Grundstück passt: Sprechen Sie uns gerne an. Wir beraten Sie persönlich und finden gemeinsam die Lösung, mit der Grillen bei Ihnen wirklich das ganze Jahr funktioniert.

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